Nahdabei ist der Ort, an dem eure Familie gemeinsam festhält, was zählt — die Medikamente, die Ärzte, die Unterlagen, wie es ihr diese Woche geht. Du trägst es nicht mehr im Kopf. Und nicht mehr allein.
Ohne Karte. Ohne Verpflichtung. Öffnet sich direkt im Handy.
Kein soziales Netzwerk. Das Heft der Familie, von allen zugleich geführt.
Jeder Mensch mit Pflegegrad, der zu Hause lebt, hat monatlich 131 € Entlastungsbetrag. Es wird nicht ausgezahlt: ihr kauft Hilfe ein, schickt die Rechnung an die Pflegekasse, und bekommt das Geld zurück. Was übrig bleibt, verfällt am 30. Juni des Folgejahres.
Nahdabei rechnet mit: was noch da ist, wann es stirbt, und wer in eurer Nähe anerkannt ist. Rechnung fotografieren, fertig.
Kostenloser Rechner: was steht euch noch zu? →
Ohne Anmeldung. Wir rechnen nur mit — was erstattet wird, entscheidet die Pflegekasse.
Habt ihr. Und das ist gut so. Nahdabei ersetzt WhatsApp nicht.
WhatsApp ist zum Reden.
Nahdabei ist zum Behalten.
| WhatsApp-Gruppe | Nahdabei | |
|---|---|---|
| Was der Arzt im März sagte | begraben unter 3.000 Nachrichten | in der Akte, in 5 Sekunden gefunden |
| Hat sie Dienstag die Tablette genommen? | du fragst wieder. Und wieder | ein Haken, und 14 Tage Verlauf |
| Nachts um 3 in der Notaufnahme | verzweifeltes Scrollen | ein Bildschirm: Allergien, Blutgruppe, Versichertennummer |
| Die Nachbarin, die hilft | sieht alles — auch Geld und Papiere | sieht nur Medikamente und Tagebuch |
| Der Bruder in Wien | liest das Rezept nicht auf Deutsch | liest es automatisch auf Deutsch |
| Wer fährt Mittwoch? | Schweigen in der Gruppe | die leeren Plätze sind sichtbar |
| Die 131 € im Monat | weiß niemand | stehen auf dem ersten Bildschirm |
Behaltet die Gruppe. Redet dort weiter. Nahdabei ist für das, was ihr euch nicht leisten könnt zu verlieren.
Zwei Zeilen nach jedem Anruf. Die anderen sehen es sofort und können mit einem Herz antworten.
Was euch zusteht, was noch übrig ist, wann es verfällt. Rechnung fotografieren, Formular fertig.
Wer nimmt was, wann, und wer hat heute abgehakt. Vierzehn Tage Verlauf zeigen, was am Telefon niemand hört.
Allergien, Blutgruppe, Versichertennummer, Hausarzt. Nachts um 3 aufmachen und vorlesen.
Wer fährt sie Mittwoch zur Physiotherapie. Leere Plätze sieht man — und jemand nimmt sie.
Vier Stufen. Die Nachbarin hilft bei den Medikamenten, sieht aber keine Papiere und kein Geld.
Sie installiert nichts. Sie hat kein Passwort. Sie muss nichts drücken. Und wenn sie doch mitlesen möchte?
Kaffee mit Milch, nicht zu stark, um sieben. Zartbitter, keine Vollmilch. Sie mag es, wenn man ihr aus der Zeitung vorliest, nicht vom Handy.
Dieser Teil hat keinen medizinischen Wert. Er ist für die Nichte, die donnerstags vorbeikommt und nicht weiß, was sie mitbringen soll.
Name, Pflegegrad, Medikamente, Hausarzt. Ein einziges Mal.
Geschwister, Cousinen, die Nachbarin, der Pflegedienst — wen ihr wollt.
Die Nachbarin sieht Medikamente. Keine Papiere, keine Versichertennummer, keine Rechnungen.
Keine Passwörter zum Merken. Wie bei der Bank.
Nicht pro Person. Egal wie viele ihr seid.
pro Monat, für die ganze Familie
Oder 99 € im Jahr — zwei Monate geschenkt.
Einer zahlt, meistens der, der arbeitet. Die anderen zahlen nichts.
Die Person, um die sich alles dreht, hat davon bisher nichts gesehen. Das ändert sich.
Zwei Dinge brechen Menschen in der Genesung: das Gefühl, eine Last zu sein, und das Gefühl, vergessen zu werden. Der Beweis gegen beides steht längst in eurem Tagebuch — die Fotos, die Nachrichten, die Herzen. Sie hat ihn nur nie zu sehen bekommen.
Wenn sie mit einem Handy zurechtkommt, bekommt sie einen eigenen Zugang. Kein kleineres Abbild eurer App, sondern ein eigener Bildschirm: große Schrift, eine Spalte, ein Daumen. Sie sieht, wer an sie denkt — und sie kann antworten.
Ein „Danke, ihr Lieben" von ihr, mit einem Daumen getippt, ist für euch mehr wert als alles andere in dieser App.
Sie ist heute wieder auf die Beine gekommen.
War heute bei Mama. Sie ist guter Dinge, wir machen kleine Fortschritte.
Danke, ihr Lieben. Ich lese alles.
Habe gestern mit ihr telefoniert, sie klang richtig gut.
Ein Tagebuch ist nur etwas wert, wenn ehrlich darin steht, was ist. Auch „sie war heute verwirrt". Auch „ich kann nicht mehr". Solche Sätze müssen gesagt werden dürfen — und sie muss sie nicht lesen.
Deshalb steht im Schreibfeld dauerhaft, wer mitliest. Daneben ein Schalter. Probier ihn oben aus.
Der Normalfall. Alle sehen den Eintrag, auch sie. Genau darum geht es: dass sie sieht, wie viel passiert.
Nur die Familie. Der Eintrag ist auch im Tagebuch gekennzeichnet, und die Benachrichtigung geht nicht an sie.
Der Schalter springt nach jedem Eintrag von selbst zurück. Etwas zurückzuhalten ist eine Entscheidung pro Eintrag — keine Stimmung, in der man versehentlich bleibt.
Das ist nicht ausgeblendet. Für ihren Zugang ist es gar nicht erst geöffnet — die Datenbank selbst lässt es nicht heraus.
Weil WhatsApp nichts behält. Es zeigt dir nicht, dass das Knie in vier Wochen dreimal erwähnt wurde, gibt dir nachts in der Notaufnahme nicht in drei Sekunden die Versichertennummer, übersetzt das Rezept nicht für deinen Bruder in Wien und kann der Nachbarin keinen Zugang nur zu den Medikamenten geben. Zehn Euro im Monat sind weniger als ein einziger Tag Urlaub, den du dafür nimmst.
Ja. Sie muss die App überhaupt nicht benutzen — Nahdabei ist für euch, die Kinder. Und falls sie doch zurechtkommt, kannst du ihr einen eigenen, sehr einfachen Zugang geben: große Schrift, eine Spalte, nur das Tagebuch und die Fotos. Wie das aussieht.
Nur wenn du sie einlädst — und auch dann nur das Tagebuch, die Fotos und die Antworten. Keine Unterlagen, keine Diagnosen, keine Rechnungen. Vor jedem Eintrag entscheidet ihr außerdem mit einem Schalter, ob dieser eine Eintrag für alle ist oder nur für die Familie.
Nur wer von euch eingeladen wurde, und nur so viel, wie ihr festgelegt habt. Die Daten liegen auf Servern in der Europäischen Union, in Frankfurt. Wir verkaufen sie nicht und geben sie an niemanden weiter.
Ja, mit begrenztem Zugang: sie sehen Medikamente und Tagebuch, aber keine Papiere, keine Versichertennummer und kein Geld. Diese Regel steht in der Datenbank, nicht nur hinter einem versteckten Knopf.
Die Zahlung endet am selben Tag. Alles, was ihr über sie geschrieben habt, bleibt euer — kostenlos, für immer. Ihr könnt ein stilles Archiv wählen, ein Buch der Erinnerungen oder eine einzige Seite mit ihrem Gesicht und ihren Jahren.
Nein. Es öffnet sich direkt aus dem Link im Handy, und du kannst es dir auf den Home-Bildschirm legen wie jede andere App.
Lass uns deine Adresse da und wir schicken dir den Link. Die ersten 100 Familien sind im ersten Jahr kostenlos dabei.
Wir schreiben dir ein einziges Mal. Sonst nie wieder.
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„Wenn aus dem, was mir passiert ist, etwas wird, das anderen hilft — und uns — dann war es das wert."
Paiu Lucia, für die diese App zuerst gebaut wurde. Ihre Geschichte.